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| 06.03.2026 20.00 Uhrdeutsche Originalfassung |
| Perla |
| Regie Alexandra Makarová Kamera Georg Weiss Drehbuch Alexandra Makarová Schnitt Joana Scrinzi Musik Johannes Winkler, Rusanda Panfili Ton Johannes Baumann Kostüm Monika Buttinger Szenenbild Klaudia Kiczak Mit Rebeka Poláková, Simon Schwarz, Noel Czuczor, Carmen Diego Ö/SK 2025 108 min |
| OFFIZIELLE HOMEPAGE |
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Wien, 1981. Perla (Rebeka Poláková), lebt als Malerin und alleinerziehende Mutter im Wiener Exil. Seit ihrer Flucht aus der Tschechoslowakei kämpft sie für ein freies, selbstbestimmtes Leben und die Zukunft ihrer Tochter. Ihr gemeinsames Leben an der Seite ihres neuen Partners (Simon Schwarz) gerät in Gefahr, als ihr ehemaliger Lebensgefährte Andrej sie nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis kontaktiert und sie vor einer gefährlichen Entscheidung steht: eine Reise in die kommunistische Tschechoslowakei und damit das Risiko, ihre hart erkämpfte Zukunft und die ihrer Tochter aufs Spiel zu setzen. Mit PERLA schafft die Regisseurin Alexandra Makarová ein intensives, emotional vielschichtiges Drama, das trotz seiner Verankerung vor und hinter dem Eisernen Vorhang der frühen 1980er Jahre weit über eine historische Erzählung hinausgeht. “Makarová reiht die fesselnde Charakterstudie in bestechenden szenischen Bildern aneinander, die Perlas Künstlerinnenseele spiegeln und die Ära der frühen 1980er-Jahre aufleben lassen.”"Der Standard “Die slowakisch-österreichische Regisseurin Alexandra Makarová verhandelt neben Themen wie Heimatverlust und Identitätssuche die Beziehung zwischen Mutter und Tochter und arbeitet Momente ihrer eigenen Familiengeschichte mit ein." Falter “PERLAist bestürzend heutig, nicht nur aufgrund der Themen von Mutterschaft und patriarchaler Gewalt. Makarová weiß das genau: „Ich war mitten im Drehbuchprozess, als die Russen in der Ukraine einmarschiert sind.“ Die Parallelen zur Gegenwart und der kriegerischen Gewalt gegenüber Frauen sei zwar nicht beabsichtigt gewesen, so die Regisseurin. „Aber mir war die Aktualität immer bewusst." ORF Topos “Makarová verzichtet bei ihrer Reise hinter den Eisernen Vorhang auf Plattenbau-Tristesse; vielmehr stattet sie ihr tschechoslowakisches Hotel mit modernistischer Eleganz aus und sorgt auch in ihren sorgfältig ausgestatteten Wien-Bildern für einen Hauch von Noir." Kurier “Die Ästhetik der Drehorte wie die Natur, der Fluss, als auch das 80er-Jahre-Mobiliar, etliche Spiegeleffekte und ein verschwungenes 19.Jhdt-Stiegenhaus sind großartig eingefangen und erzeugen besondere Stimmungen. Der Soundtrack des Films ist herausragend und verstärkt die Dramatik zu einem großen Anteil mit." uncut.at
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