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Noch lange keine Lipizzaner
26.02.2026 20.00 Uhrdeutsche Originalfassung
Noch lange keine Lipizzaner
Dokumentarfilm
Konzept und Regie Olga Kosanović Kamera Rupert Kasper Schnitt Jan Zischka Ton Chuqi Lu, Teresa Schwind, Jan Zischka Ausstattung Teresa Wesely, Sophie Rieser, Deniz Raunig Kostüm Lisa Heinisch Musik Kyrre Kvam Animation Alexander Gratzer, Artur Bodenstein Sound Design Flora Rajakowitsch Mit Gaby Roller, Jeff Rickets, Vladimir Vulević, Anna Rieser, Clemens Berndorff, Elena Wolff, Filipa Gregec, Josef Stoisits, Olga Kosanović, Toxische Pommes Interviews Judith Kohlenberger, Robert Menasse, Gerd Val- chars, Balasz Esztegar, Rainer Bauböck, Ricarda Nater-Mewes, Emil Brix, Isolde Charim Ö 2025 92 min
 
OFFIZIELLE HOMEPAGE

Einbürgerung scheint in Österreich ein wahrer „Struggle“ zu sein. So auch für die Regisseurin Olga Kosanović, die, obwohl in Österreich geboren und aufgewachsen, die Staatsbürgerschaft bisher nicht erlangen konnte. In einem Kommentar in einer Tageszeitung zu ihrem Fall schreibt jemand: „Wenn eine Katze in der Hofreitschule Junge wirft, sind das noch lange keine Lipizzaner“. Abgrenzung schafft das Gefühl von Identität und Zusammenhalt: Eines starken Wir-Gedankens. Welcher Identitäts- begriff liegt einer Gesetzgebung zugrunde, die die Gesellschaft in „Wir“ und „die An- deren“ teilt?

in Film über Zugehörigkeit - und den zweiten Versuch der Regisseurin, (endlich ganz) dazuzugehören. Mit Darsteller:innen und Gesprächspartner:innen wie Toxische Pommes, Judith Kohlenberger, Robert Menasse u.v.a.m.

Mit spielerischer Leichtigkeit, Humor und mithilfe vieler Expert*innen lernen wir das Staatsbürgerschaftssystem in Österreich kennen, seine Abgründe, Absurditäten und Tücken. Da stellt sich die Frage: „Wie österreichisch bist du?“ oder „Was ist denn ein echter Österreicher?“ – das Diskussionspotenzial ist enorm!


“Den gemeinen Österreicher karikiert die Doku in kurzen Szenen als gelangweiltes Ehepaar, das vor dem Fernseher sitzt. Staatsbürgerschaften: ein trockenes Thema. Um potenziell fadisierte autochthone Österreicherinnen anzusprechen, macht sie sich präventiv über sie lustig – eine Metaebene für Kinobesucher."Der Standard


“Indem Kosanović sowohl marginalisierte als auch prominente Stimmen aus der österreichischen Zivilgesellschaft und wissenschaftliche Positionen zu Wort kommen lässt, wird ihre aus dokumentarischen und fiktionalen Szenen bestehende Autodokumentation zu einem vielstimmigen Dialog über Abgrenzung und Zugehörigkeit, über Demokratiedefizite und Zukunftsvisionen." Raphael Stüdeli / Diagonale


“NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER verhandelt die Kriterien der Einbürgerung - mit liebevoll arrangierten Details und so kurzweilig wie informativ." Fm4.orf.at


“In ihrem Langfilmdebüt schlägt sich die Filmemacherin Olga Kosanović gewitzt und schlau durch dichten Bürokratiedschungel zur Staatsbürgerschaft." Falter