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| 04.12.2026 20.00 Uhrdeutsche Synchronfassung |
| Der Fremde L’Étranger |
| Regie François Ozon Drehbuch François Ozon basierend auf dem gleichnamigen Roman von Albert Camus Kamera Manu Dacosse Schnitt Clément Selitzki Musik Fatima Al Qadiri Mit Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin, Denis Lavant, Swann Arlaud, Christophe Malavoy, Nicolas Vaude, Jean-Charles Clichet, Mireille Perrier, Hajar Bouzaouit, Abderrahmane Dehkani, Jérôme Pouly, Jean-Claude Bolle-Reddat, Christophe Vandevelde, Jean-Benoît Ugeux F 2025 122 min |
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Algier, 1938. Meursault, ein stiller, unauffälliger Angestellter Anfang dreißig, nimmt ohne sichtbare Gefühlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit seiner früheren Kollegin Marie und kehrt in seinen gewohnten Alltag zurück. Dieser wird jedoch bald durch seinen Nachbarn Raymond gestört, der Meursault in seine zwielichtigen Machenschaften hineinzieht – bis es an einem glühend heißen Tag am Strand zu einem schicksalhaften Ereignis kommt. Mit seiner meisterlichen Neuinterpretation von Albert Camus’ gleichnamigem Literaturklassiker gelingt François Ozon ein virtuoses Werk von zeitloser Relevanz. In betörenden Schwarzweißbildern erzählt und getragen von einem erlesenen Ensemble um Benjamin Voisin, Rebecca Marder und Pierre Lottin, markiert der Film einen künstlerischen Höhepunkt in Ozons vielschichtigem Œuvre. DER FREMDE feierte seine umjubelte Weltpremiere im Wettbewerb der 82. Internationalen Filmfestspiele von Venedig (WELTKINO). “François Ozon hat alle richtigen Regieentscheidungen getroffen, getragen von Schauspielern, die die Figuren aus „Der Fremde“ mit bemerkenswerter Feinheit verkörpern. Eine großartige Reise durch das Werk meines Vaters, mit größtem Respekt umgesetzt. Bravo, François, und danke."Catherine Camus “Anders als Viscontis Verfilmung von "Der Fremde" mit Marcello Mastroianni aus dem Jahr 1967 bebildert er nicht nur den Roman, sondern wagt sich an Deutung, Erklärung und Übertragung der berühmten Romanvorlage und bleibt ihr dabei treu. Ein ästhetisches, sinnliches Kinoerlebnis, in dem sich Ozon als Filmemacher und Künstler respektvoll zurückhält, aber trotzdem nicht nur ein Camus-Denkmal erschaffen hat, sondern eine eigenständige Vision." NDR “Der gleichnamige Roman von Albert Camus gilt vielen als unverfilmbar, doch François Ozon gelingt es in seiner Adaption, neue Blickwinkel zu eröffnen." epd-film.de “Unübersehbar ist die immer wieder aufscheinende handwerkliche Finesse Ozons. Die mysteriöse Faszination, mit der die Kamera (Manuel Dacosse) Hauptdarsteller Benjamin Voisin umgarnt, bleibt ebenso im Gedächtnis wie die emotional dichte Konfrontation zwischen dem zum Tode verurteilten Meursault und einem übergriffig missionierenden Priester (Swann Arlaud)." perlentaucher.de “Ästhetisch scheint das Geschehen aus der Zeit gefallen – im positiven Sinn. Wir blicken auf Bilder voller Eleganz. Jede Einstellung gleicht einer musealen Schwarz-Weiß-Fotografie, das virtuose Handwerk Ozons ist in jeder Sekunde zu spüren. Dieser Regisseur kennt jeden Kniff, hat eine Klarheit in den Einstellungen, unterstreicht surreale Akte durch klerikale Tönen." uncut.at © Foz - Gaumont - France 2 Cinema
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