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Foxtrot
05.04.2019 20.00 UhrDeutsche Synchronfassung
FOXTROT
Regie Samuel Maoz Drehbuch Samuel Maoz Kamera Giora Bejach Produktionsdesign Arad Sawat Schnitt Arik Lehav Leibovich, Guy Nemesh Darsteller Lion Ashkenazi, Sarah Adler, Yonatan Shiray, Gegen Barkai, Dekel Adin, Shaul Amir, Atay Exlroad, Danny Isserles Israel, Deutschland, Frankreich, Schweiz 2018 113 min
 
OFFIZIELLE HOMEPAGE

Ein Klingeln an der Tür verändert das Leben des wohlsituierten Tel Aviver Architekten Michael und seiner Frau Dafna. Die Nachricht vom Tod ihres Sohnes Jonathan, der gerade seinen Militärdienst leistet, wirft Leben, Psyche und Ehe des Paars aus der Bahn. Getrieben von tiefer Trauer und Verständnislosigkeit entwickelt sich in Michael ein Sturm aus rasender Wut, geprägt von Unsicherheiten und Traumata. Doch plötzlich nimmt die Geschichte eine unvorhersehbare Wendung, die das Schicksal der ganzen Familie in eine neue Richtung lenkt.

Samuel Maoz ist mit FOXTROT eine bestechende Anti-Kriegs-Parabel gelungen – verstörend, radikal, schmerzhaft. Schon in seinem Debütfilm, der meisterhaften Tragödie LEBANON (2009), verarbeitete er persönliche Traumata aus dem Libanonkrieg von 1982 und setzte ein universelles Fanal gegen jeglichen Krieg.

„Wir alle sind traumatisiert. Unsere emotionale, instinktive Erinnerung an den Holocaust, selbst wenn wir ihn nicht selbst erlebt haben, ist stärker als die heutige Realität oder logische Wahrnehmung. Und sie vermittelt uns, dass wir uns ständig in Gefahr befinden, in einem ewigen Krieg. So tanzt jede Generation den Foxtrot aufs Neue“, sagt er und fordert eine tieferes Nachdenken über den palästinensisch-israelischen Konflikt, der die Seelen der Menschen beschädigt, ihren Alltag bestimmt und wenig Hoffnung auf Frieden lässt.

FOXTROT – von der internationalen Kritik gefeiert und in Israel kontrovers diskutiert – wurde beim Filmfestival in Venedig mit dem Großen Preis der Jury, dem Silbernen Löwen, ausgezeichnet und erhielt eine OSCAR®Nominierung. Zahlreiche weitere Auszeichnungen folgten, darunter allein neun OPHIR AWARDS sowie die Auszeichnung der Ökumenischen Jury beim 32. INTERNATIONALEN FILMFESTIVAL FRIBOURG.


“Brillant und mit visueller Gewagtheit konstruiert, die dem Gegenstand dient und nicht andersherum. Preise-gewinnendes, furchtloses Filmemachen." Variety


“Hochklassiges und bewegendes Antikriegsdrama des israelischen Regisseurs Samuel Maoz. Wenn es denn etwas helfen würde, dann sollten sich alle Politiker im Nahen Osten diesen herausragenden Film anschauen, um vor Augen geführt zu bekommen, welches Leid sie anrichten." filmclicks.at


“Mit „Lebanon“ räumte Debütant Samuel Maoz bei den Filmfestspielen von Venedig 2009 gleich einen Goldenen Löwen ab. Im Jahr 2017 gab es für „Foxtrot“ den Großen Preis der Jury. Maoz bleibt seinem Thema treu: dem Krieg und den Dramen, die er mit sich bringt." kino-zeit.de


“Maoz zeichnet das Psychogramm einer verstörten Gesellschaft, in der die Traumata des Holocaust eng verwoben sind mit dem Überlebenskampf eines von Feinden umgebenen Volkes." Süddeutsche Zeitung


“Während der erste Teil von kaltem und kühnem Formalismus dominiert wird und der zweite von trocken-lakonischem Humor, präsentiert sich der dritte als bodenständiges Kammerspiel, in dem ein Ehepaar bei einem Joint die eigene Vergangenheit Revue passieren lässt. Zusammengehalten wird das Triptychon durch das Motiv eines unentrinnbaren Schicksals, das die schuldlos schuldig werdenden Hauptfiguren stets auf falsche Fährten lockt. Ein formvollendeter Kunstfilm – surreal, verschlungen, abgründig." Die Presse


  • Athens International Film Festival // Beste Regie
  • Awards of the Israeli Film Academy // Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Beste Kamera, Bester Schnitt, Beste Art Direction, Beste Musik, Bester Ton
  • Capri, Hollywood // Bester fremdsprachiger Film
  • National Board of Review, USA // Bester fremdsprachiger Film
  • Palm Springs International Film Festival // Bester Nachwuchsregisseur
  • Venice Film Festival // Großer Preis der Jury
  • Zagreb Film Festival // Publikumspreis
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